Eher ein ästhetisches denn ein medizinisches Risiko ist die Tatsache, dass durch den Einsatz des Lasers mitunter nicht alle Tattoo-Farben entfernt werden können.

Risiken Tattoo-Entfernung

Wie alle anderen Methoden zur Entfernung von Tätowierungen auch, ist die Entfernung mittels eines Lasers ein medizinischer Eingriff, der mit entsprechenden Risiken verbunden ist. Auf diese Risiken möchten wir hier etwas näher eingehen.

Eher ein ästhetisches denn ein medizinisches Risiko ist die Tatsache, dass durch den Einsatz des Lasers mitunter nicht alle Tattoo-Farben entfernt werden können. Insbesondere helle und auffällige Farbtöne lassen sich nur sehr schlecht entfernen. Es besteht also das Risiko, dass einzelne Farbsegmente der Tätowierung auch nach der Laserbehandlung sichtbar bleiben. Ganz schlimm kann es werden, wenn die Tätowierung beispielsweise im Urlaub gestochen wurde und keiner genau weiß, woher die dabei verwendete Farbe stammt, beziehungsweise wie sich diese zusammensetzt. Bei kleineren Tätowierungen empfiehlt sich in solchen Fällen meist die chirurgische Entfernung, welche wesentlich gründlicher und darüber hinaus kostengünstiger ausfällt.

Kommen wir nun zu den Risiken im medizinischen Bereich. Durch die Behandlung mit dem Laser kann die Haut anschwellen und mitunter auch Narben beziehungsweise Abszesse bilden. Auch Brandblasen werden in Einzelfällen beobachtet. Wie bei jeder Wunde besteht außerdem die Gefahr, dass sie sich entzündet beziehungsweise eine Infektion erleidet.

Den meisten weiteren medizinischen Risiken kann der Patient jedoch selbst vorbeugen. Er sollte seine Haut während der Zeit der Laserbehandlung und in den Wochen danach so gut wie möglich schützen, insbesondere vor Sonnenlicht beziehungsweise UV-Einstrahlung. Andernfalls können sich die behandelten Stellen verfärben, so dass nach der Behandlung kein einheitliches Bild entsteht. Durch die Verletzungen innerhalb der Hautschichten besteht außerdem eine erhöhte Infektionsgefahr, wodurch sich in der Folge wiederum Narben und Abszesse bilden können.

Es besteht außerdem die Gefahr, dass anstelle des Tattoos eine hellere Hautpartie im Vergleich zu den umliegenden Partien übrig bleibt. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass der Laser nicht nur die Farbpigmente der Tätowierung zerstört, sondern teilweise auch hauteigene Farbpigmente angreift. Eine solche Hellerfärbung der Haut lässt sich in der Regel nicht mehr rückgängig machen.