Diese Hitze kann - vorausgesetzt, sie tritt an den richtigen Stellen auf - dann dafür verwendet werden, die Farbpigmente der Tätowierung quasi zu verbrennen.

Tattoo-Entfernung mit Strom (Diathermie)

Ebenfalls eine recht neue Methode zur Entfernung von Tätowierungen ist die Arbeit mit Strom. Man macht sich dabei den Effekt zu Nutze, dass in die Haut eingeleiteter Strom Hitze erzeugt. Diese Hitze kann - vorausgesetzt, sie tritt an den richtigen Stellen auf - dann dafür verwendet werden, die Farbpigmente der Tätowierung quasi zu verbrennen.

Diese, auch Diathermie genannte Methode wird - ebenso wie das Waterjet-Cutting - bis heute allerdings nur von sehr wenigen Experten angeboten und ist darüber hinaus sehr kostspielig. Eine Gefahr besteht bei dieser Methode darin, dass der Strom nicht genau die farbtragenden Hautschichten trifft und somit Gewebe verbrennt, das eigentlich gar nicht behandelt werden sollte. Weiterhin ist dieser Prozess sehr langwierig und mitunter auch schmerzhaft, da die menschliche Haut die durch das Verbrennen abgestorben Hautzellen mitsamt den Farbpigmenten nur langsam von innen nach außen trägt und sich somit von innen heraus erneuert. Bis die abgestorben Hautschichten jedoch komplett aus dem Körper ausgeleitet sind, können einige Wochen vergehen, in denen die Patienten mitunter über starke Schmerzen klagen.