Die Tätowierung darf bei der chirurgischen Entfernung lediglich eine bestimmte Maximalgröße aufweisen, andernfalls reichen die umliegenden Hautpartien nicht dazu aus.

Chirurgische Entfernung

Nachdem die ersten zwei hier beschriebenen Methoden nicht wirklich dazu dienen, ein Tattoo zu entfernen, gehen wir nun aufs Ganze. Die chirurgische Entfernung eines Tattoos stellt die gründlichste Möglichkeiten diesbezüglich dar, erfordert aber auch den größten Aufwand. In einer Operation wird die tätowierte Hautpartie herausgeschnitten, anschließend muss die umliegende Haut so gedehnt werden, dass sie ohne Probleme wieder zusammengenäht werden kann.

Womit wir auch schon beim größten Problem dieser Methode wären. Die Tätowierung darf bei der chirurgischen Entfernung lediglich eine bestimmte Maximalgröße aufweisen, andernfalls reichen die umliegenden Hautpartien nicht dazu aus, die Partie mit dem herausgeschnittenen Tattoo vollständig zu ersetzen. Zwar ist es mittlerweile mit geeigneten Methoden möglich, die umliegende Haut soweit zu dehnen, dass auch ein etwas größeres Tattoo chirurgisch entfernt werden kann, alles, was in der Größe darüber hinausgeht, ist jedoch nicht für diese Entfernungsmethode geeignet.

Hinzu kommen außerdem die üblichen Risiken, wie sie bei jeder Operation auftreten. Oftmals kann das chirurgische Entfernen einer Tätowierung nur unter Vollnarkose vorgenommen werden, wodurch ganz besondere Risiken auftreten können. Es kann außerdem notwendig sein, mehrere Operationen in bestimmten Abständen hintereinander vorzunehmen, um eine Tätowierung vollständig zu entfernen. Weiterhin muss man bedenken, dass bei dieser Methode der Entfernung zwangsläufig Narben zurückbleiben. Zwar kann man auch diese anschließend wieder entsprechend behandeln, so dass sie sich bestmöglich ins restliche Hautbild einfügen, ganz unsichtbar werden sie jedoch in keinem Fall werden.