Der Betroffene muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass das chemische Peeling auch immer die umliegenden Hautschichten mit angreift und mitunter eine sehr lange Heilungsphase nach sich ziehen kann.

Chemisches Peeling

Einen ähnlichen Weg wie das Abschleifen der Haut verfolgt das so genannte chemische Peeling. Hierbei wird die Haut allerdings nicht manuell - z. B. durch ein Sandstrahlgerät oder eine Fräse - abgeschliffen, sondern mittels einer chemischen Substanz so behandelt, dass sich die oberen Hautschichten ablösen und die farbtragende Hautschicht der Tätowierung freilegen. Anschließend kann die Farbe ebenfalls durch Auftragen eines chemischen Mittels oder auch manuell, z. B. durch einen Wasser- oder Sandstrahl, abgetragen werden.

Der Betroffene muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass das chemische Peeling auch immer die umliegenden Hautschichten mit angreift und mitunter eine sehr lange Heilungsphase nach sich ziehen kann. Meist wird zum Entfernen der Hautschichten hierbei Fruchtsäure verwendet, die quasi eine Verätzung hervorruft. Da diese sehr schmerzhaft sein kann, empfiehlt es sich, das chemische Peeling ausschließlich unter Verwendung einer örtlichen Betäubung anzuwenden.

Es besteht außerdem die Gefahr, dass anstelle des Tattoos eine hellere Hautpartie im Vergleich zu den umliegenden Partien übrig bleibt. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass der Laser nicht nur die Farbpigmente der Tätowierung zerstört, sondern teilweise auch hauteigene Farbpigmente angreift. Eine solche Hellerfärbung der Haut lässt sich in der Regel nicht mehr rückgängig machen.